Basler Zeitung 7.10.2006
 

Giacobbo und Gugg bei Kunsthandlung Lüdin

 

Erstmals präsentiert die Galeristin an der Riehenstrasse 6 in Basel Arbeiten des aus Winterthur stammenden vielseitigen Künstlers Bruno Giacobbo, der sich selber ironisch als «Bildermacher» bezeichnet. Ironie und Satire prägen denn auch den grössten Teil seiner malerischen und plastischen Werke, in denen er mit viel Fantasie und köstlichen Ideen landläufige Begriffe in Farbe und Form umsetzt. Einige stimmungsvolle Bilder mit Berglandschaften dokumentieren hinsichtlich Farbgebung und Ausführung die beträchtlichen malerischen Qualitäten des Künstlers, während er bei anderen — wie etwa bei deformierten Plakaten — mit weiteren Techniken wie Collagen spielt. Neben diesen über 20 Originalbildern, liefern zwei Gruppen mit bemalten figürlichen Plastiken eine zusätzliche Ausdrucksform, in der Giacobbo seinen Sinn für humorvolle Darstellung von Wortverbindungen auf witzige Art auslebt. Dazugehören einmal die freistehenden Objekte wie beispielsweise der «Hosenkavalier» oder «Fersengeld». Diese ironischen Umsetzungen erfahren in der Gruppe«Tragbare Kunst», wo die Motive in transparenten Plexiglas-Koffern eingeschlossen sind, noch eine Steigerung.

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