Winterthurer Zeitung 21.11.2007
 
Bildermacher
 
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Wer in Winterthur den Namen Giacobbo hört, denkt wohl zuerst an Comedy-Star und Casinotheater-Initiant Viktor Giacobbo! Bis anfangs Februar des nächsten Jahres hat aber auch Viktors Bruder Bruno Giacobbo in Winterthur einen grossen Auftritt. Auch Bruno ist ein begabter Künstler mit vielen Talenten. Bildermacher nennt er sich. Weil er seine Bilder eben nicht malt, sondern mit einer ganz speziellen Technik macht. Giacobbos Werke, Bilder und Skulpturen können derzeit in der Zürcher Kantonalbank Winterthur bewundert werden. Das Bankhaus mutiert im Publikumsbereich zur temporären Kunstgalerie. Die Exponate sind diesmal von ganz besonderer Qualität. Bei der kürzlichen Vernissage begrüsste Martin Loosli, ZKB-Leiter Privatkunden Region Winterthur, die erwartungsvollen Gäste: ZKB-Marketing-Lady Ruth Saller zeigte Bruno Giacobbos Werdegang auf und würdigte sein künstlerisches Wirken. Schon als
Innendekorateur-Lehrling hat Giacobbo von einer Karriere als Künstler geträumt. Dank Fleiss, Kreativität und grossem Einsatz hat er sein Ziel erreicht. Seit zehn Jahren ist er ausschliesslich künstlerisch tätig. Er lebt und arbeitet im Atelier und der «Galerie zum Kornhaus» in Rheinau. Giacobbos Werke tragen lustige Namen wie «Gold-Eier Huhn» oder «Magd Trudi beim Melken». Schmunzelnd stellte ZKB-Chef Loosli fest, dass der Bildermacher just neben sein Bürotüre das Kunstwerk mit der Namen «Schrottmänner» aufgehängt hat. Alle seine Werke signiert der Künstler übrigens mit einem kleinen Velofahrer. Einige von Giacobbos Kunstwerken sind beweglich und geben Töne von sich. In der Vernissage sorgten aber Jean Charles Reher und Urs Bosshard für das passende musikalische Ambiente.

Christian Kuhn

 
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