AKTUELLE INFORMATIONEN

Hier finden Sie weitere Möglichkeiten, sich fundiert und aktuell zu informieren: Wir möchten sie sowohl auf eigene Publikationen –  aktuelle Bücher und weitere Veröffentlichungen – als auch auf Veranstaltungen (insb. unsere eigene störungsspezifische Psychotherapiegruppe für PatientInnen mit einer Zwangsstörung) aufmerksam machen, die sich explizit mit dem Thema Zwang und Zwangsstörung befassen.

Eigene Publikationen

Hansruedi Ambühl & Barbara Meier (2003). Zwang verstehen und behandeln. Ein kognitiv-verhaltenstherapeutischer Zugang. Stuttgart: Pfeiffer bei Klett-Cotta.

Zwangsstörungen gelten als komplexe und schwierig zu behandelnde psychische Erkrankungen. Der Vielschichtigkeit der Störung trägt dieses facettenreiche und anwendungsbezogene Buch Rechnung, das PsychotherapeutInnen bei der Diagnose, beim Verstehen der 'Zwangslogik' und beim Entwurf eines Behandlungsplans wirksam unterstützt. Die Kapitel des Praxisteils stellen Bausteine zur Behandlung von Zwangsstörungen in einem integrativ-verhaltenstherapeutischen Konzept benutzerfreundlich zur Verfügung.
Auch Betroffene können durch die klar dargestellte Hintergrundinformationen hilfreiche Einblicke in die Struktur der Störung und v.a. auch in die Wege ihrer Veränderung gewinnen.

Hansruedi Ambühl (2004). Wege aus dem Zwang. Wie Sie Zwangsrituale verstehen und überwinden. Zürich: Walter.

Das Buch bietet allen Hilfe an, die unter Zwangsgedanken und Zwangshandlungen leiden. Im ersten Teil wird erklärt, was eine Zwangsstörung ist, wie sie sich entwickeln kann und was sie so hartnäckig am Leben erhält. Im zweiten Teil hat der Leser oder die Leserin zunächst die Möglichkeit, selbst zu prüfen, ob das, worunter sie leidet, tatsächlich eine Zwangsstörung ist. Falls dies zutrifft, vermittelt dieses Buch viele ganz konkrete Ratschläge, wie Sie Ihre Zwänge überwinden und in Griff bekommen lernen: Wie können Sie sich aufbauen und realistische Veränderungsziele setzen? Wie können Sie sich den zwangsauslösenden Situationen stellen? Wie können Sie Ihre Zwangsrituale unterlassen? Wie können Sie mit Zwangsgedanken anders umgehen? Der dritte Teil des Buches zeigt auf, wann professionelle therapeutische Hilfe angezeigt ist und worin diese bestehen kann. Schliesslich wendet sich das Buch an die Angehörigen der Betroffenen und zeigt ihnen, wie sie unter Zwängen leidende Personen dabei unterstützen können, sich von den Beeinträchtigungen, die ihr Leiden ihnen auferlegt, zu befreien. Ganz zum Schluss werden andere Selbsthilfebücher für Angehörige und Betroffene empfohlen.

 

Hansruedi Ambühl (Hrsg.) (2005). Psychotherapie der Zwangsstörungen. Stuttgart: Thieme.

Die zweite überarbeitete und ergänzte Auflage des Standardwerkes über den aktuellen Wissens- und Forschungsstand im Bereich Psychotherapie der Zwangsstörungen. VertreterInnen verschiedenster therapeutischer Zugänge kommen zu Wort und fächern Theorie und Anwendung fundiert und umfassend auf. Sowohl zur ausführlichen Information als auch als Nachschlagewerk geeignet, insbesondere für Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie.

   

Veranstaltungen

Wege aus dem Zwang

  neue Gruppe in Vorbereitung

Störungsspezifische Psychotherapiegruppe
für PatientInnen mit einer Zwangsstörung

Viele Menschen leiden unter sich aufdrängenden Zwangsgedanken und demütigenden Zwangsritualen. Dabei erweisen sich Zwänge als sehr hartnäckig, so dass zu deren Veränderung meistens kein Weg an einer störungsspezifischen Behandlung vorbei führt.

Auf der Basis eines gemeinsamen Verständnisses für Zwänge werden in der Gruppe persönliche Veränderungsziele definiert und mithilfe kognitiv-verhaltenstherapeutischer Interventionen Schritt für Schritt Übungen zur Bewältigung der Zwänge durchgeführt.

Themen der störungsspezifischen Psychotherapiegruppe sind:
. Ablaufdynamik und typische Erscheinungsbilder der Zwänge
. Faktoren der Entwicklung und Aufrechterhaltung von Zwängen
. Individuelle Ansatzpunkte zur störungsspezifischen Veränderung der Zwänge
. Veränderungswege und konkrete Vorgehensweisen
. Übungen zur schrittweisen Bewältigung der individuellen Zwänge
. Beurteilung der gemachten Fortschritte und Planung von weiteren Schritten
   
Gruppe:  6-10 Personen
   
Termin: Donnerstags, 18.30-20 Uhr
   
Dauer: 12 Sitzungen, 14-täglich
   
Leitung: Dr. phil. Hansruedi Ambühl, Bern
Dr. phil. Barbara Meier, Zürich
   
Ort: Psychotherapeutische Praxisgemeinschaft, Aarbergergasse 46, 3011 Bern
Tel. 031 / 312 55 05
   
Kosten: Fr. 1200.- für das individuelle Abklärungsgespräch, die 12 Gruppensitzungen und Materialien
   
Anmeldung:
Dr. H. Ambühl, 031 312 55 05,
für ein Abklärungsgespräch
 
 
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